Namibia: Finanzierung eines Brunnens mit solarer Wasserpumpe

Namuntuntu – im Norden Namibias – ist ein Ort mit landestypischer Siedlungsstruktur: Die lokale Bevölkerung, etwa 1.500 Personen, lebt in verstreuten Hütten, die meist in einem Kraal zusammengeschlossen sind. Das überlebensnotwenige Wasser schöpfen die Menschen aus dem verschmutzen Fluss Kavongo. Die Entfernung zum Fluss ist beträchtlich. Aufgrund der Trockenheit der Region ist die Ergiebigkeit des Regens in manchen Jahren nicht ausreichend, um eine ertragreiche Ernte zu gewährleisten. Auch die Viehbestände (Rinder, Ziegen, Schafe, Hühner), die ein wesentliches Gut der Bevölkerung darstellen, verenden oft an Wassermangel.

Auf dem Gelände einer Missionsstation, die einen Teil der Ernteerträge an bedürftige Menschen in der Umgebung gibt, wird deshalb ein Brunnen gebohrt. Bei mangelhaftem Niederschlag können damit die landwirtschaftlichen Flächen soweit bewässert werden, dass der fehlende Regen – zumindest teilweise – ausgeglichen und eine durchschnittliche Ernte ermöglicht wird. Darüber hinaus gewährleistet der Brunnen den wichtigen Zugang zu sauberem Wasser für die umliegende Bevölkerung.

Mit Hilfe einer Bohrung von rund 100 Metern Tiefe kann das benötigte Wasser erreicht werden, welches mit einer von Solarenergie betriebenen Pumpe in zwei Hochtanks geleitet wird. Aus einem Tank wird es dann mit erdverbundenen Leitungen über die für den Anbau vorgesehene Fläche verteilt. Das Wasser im zweiten Hochtank ist zur Versorgung der lokalen Bevölkerung vorgesehen.

Für die Finanzierung des Brunnens und die Installation der Solarpumpe mit zwei Hochtanks werden noch 10.000 € benötigt.

SPENDENKONTO
Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ)
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