Denkmalstiftung Baden-Württemberg

Denkmalstiftung Baden-Württemberg
Stiftung bürgerlichen Rechts
Dieter Angst, Geschäftsführer
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart

Telefon 0711/226 11 85
info@denkmalstiftung-baden-wuerttemberg.de
www.denkmalstiftung-baden-wuerttemberg.de

Spendenkonto
Landesbank Baden-Württemberg
Nr. 24 57 699, BLZ 600 501 01

Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg hat die Aufgabe, zur Erhaltung von Kulturdenkmalen i. S. des Denkmalschutzgesetzes beizutragen. Dieser Zweck soll vorrangig durch die Förderung privater Initiativen auf dem Gebiet der Denkmalpfl ege verwirklicht werden. Die Stiftung wird insbesondere dort tätig, wo die staatliche Denkmalpfl ege nicht oder nur in beschränktem Umfang wirkt. An sehr beziehungsreicher Stätte, im Kloster Maulbronn – inzwischen Weltkulturerbe – wurde am 27 Juni 1985 die Denkmalstiftung Baden-Württemberg erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Der damalige Ministerpräsident, Lothar Späth, wollte mit dieser Stiftung des bürgerlichen Rechts eine Institution schaffen, die privates Engagement in der Denkmalpflege aktiviert und fördert. War es am Beginn mehr die Industrie beziehungsweise die Wirtschaft, die mit teils großzügigen Spenden der Stiftung Dynamik verliehen, haben in den letzten Jahren auch kleinere und Kleinstspenden das Budget der Stiftung wesentlich gestärkt. Außerdem kann die Stiftung auch aus Ihrem Stiftungskapital, das momentan rd. 25 Mio. Euro beträgt, Zinserträge schöpfen.

Ein weiterer wesentlicher Zweck der Stiftung war von Anfang an, die Notwendigkeit und den Nutzen denkmalpflegerischer Maßnahmen, der sich meist im Erhalt und der Renovierung von Gebäuden, aber auch von archäologischen Denkmalen im Boden manifestiert, einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln und Verständnis dafür zu schaffen. Dass dies in erheblichem Maße gelungen ist, zeigt das hohe Aufkommen von kleineren Spenden. Eine sehr erfreuliche Entwicklung, die auch durch Herausgabe von Broschüren und vor allem einem vier Mal im Jahr erscheinenden Mitteilungsblatt, das in einigen wichtigen landes-kundlichen Zeitschriften und dem Deutschen Architektenblatt in einer Aufl age von über 90 000 Exemplaren beigelegt wird, zu verdanken ist.

In den 20 Jahren ihres Bestehens hat die Stiftung rund 940 in ihrem Bestand gefährdete Kulturdenkmale mit 41 Mio. Euro gefördert. Davon befi nden sich ca. 45 % der Objekte in Privatbesitz, ca. 25 % der Objekte in Besitz oder Betreuung von Bürgerinitiativen oder Fördervereinen, ca. 18 % der Objekte im Besitz von Kommunen und ca. 12 % der Objekte im Besitz von Kirchen.